Vergessen Sie USBs! Warum Sie sofort damit aufhören sollten USB Sticks zu benutzen!

Wie bereits in früheren Beiträgen erwähnt, hat sich die Datenspeicherung weiterentwickelt. Wenn Sie ein bisschen älter sind, können Sie sich vielleicht an Zeiten erinnern, als Informationen auf Disketten gespeichert wurden, ein bisschen später auf CDs und noch später auf DVDs. Wir haben diese Medien verwendet, um Dateien für die Sicherung zu speichern und wenn Sie Dateien unterwegs dabeihaben mussten. Es hört sich vielleicht so an, als stamme es von einem Kind aus den 90ern - aber Disketten, CDs und DVDs waren irgendwann die neuesten Speichertechnologien. Tatsächlich bin ich mit normalen Audiobändern aufgewachsen, auf denen ganze Programme gespeichert wurden, die auf meinem Commodore 64 zum Laden von Programmen und Speichern von Dateien verwendet wurden.

Menschen sind hungrig nach immer mehr Speicherplatz. Während ein einzelnes Betriebssystem wie Windows in Version 3 auf 10 Disketten passte, müsste Windows 10 heutzutage auf rund 6.500 Disketten ausgeliefert werden und seien wir mal ehrlich, wer möchte 130kg Speichermedien mit sich herumtragen?

Unsere Telefone nehmen 16-Megapixel-Bilder auf, was 18 MB unkomprimiertem Speicherplatz entspricht, sodass für ein einzelnes Bild etwa 17 Disketten erforderlich sind - oder 340 Gramm. Wir sind keine Hipster, die Rucksäcke voller Disketten oder CDs tragen. Wie können wir also mit diesen enormen Datenmengen umgehen, die wir täglich produzieren?

Jetzt werden Sie wahrscheinlich eine berechtigte Frage stellen:

Was ist mit USB-Laufwerken? Sie sind klein, tragbar und manchmal erhalten Sie sie sogar kostenlos.

Beim Schreiben dieses Blogposts habe ich meine verschiedenen USB-Sticks gezählt, und ob Sie es glauben oder nicht: Ich habe übertriebene 16 Sticks in meinem Besitz. Auf meinem Schreibtisch - in Schubladen, in meiner Laptoptasche und sogar in meiner Hosentasche hatte ich 2.

Und jetzt das Problem: Sie sehen alle gleich aus, sie sind schwarz und - wie mit allem in der IT- gehören auch sie auch schon der Vergangenheit an.

Wozu sind USBs gut?

  • Temporäre Speicherung von Daten
  • Einfaches Übertragen von Informationen von Computer zu Computer
  • Über den Schreibtisch zum dem nächsten Kollegen werfen, um eine Datei gemeinsam zu nutzen, ohne ein freigegebenes Laufwerk zu erstellen oder Cloud-Speicher verwenden zu müssen.

Lassen Sie uns einen kurzen Blick auf das Problem der USB-Laufwerke werfen

Problem 1: Begrenzte Lebensdauer
Die Lebenserwartung der meisten USB-Laufwerke hängt von der Anzahl der Vorgänge (Lesen / Schreiben) ab. Dies bedeutet, dass ein USB-Stick nach einer gewissen Zeit Fehlfunktionen anzeigt und Ihre Daten beschädigt.
Problem 2: Feste Speichermenge
Was Sie bezahlen, bekommen Sie! Keine Möglichkeit, den Speicher auf dem Stick zu erweitern oder aufzustocken.
Problem 3:  Daten löschen - auf Nimmerwiedersehen
Bei USBs müssen Sie zweimal überlegen, bevor Sie die Entf-Taste auf Ihrer Tastatur drücken. Keine Wiederherstellung, kein Papierkorb, keine Möglichkeit, Ihre Daten wiederherzustellen, nachdem Sie sie gelöscht haben.
Problem 4: Sie verlieren den Stick
Sie sind klein - und ob Sie es glauben oder nicht - jede Minute verliert irgendjemand auf Welt einen USB-Stick. So bin ich zu meinen 16 Sticks gekommen- jemand hat sie im Büro, auf einer Konferenz oder sogar auf der Straße verloren. Manchmal lächelt mich ein USB-Stick einfach nur so an :-)
Problem 5: Wichtige Sicherheitsprobleme
Forscher von SRlabs entdeckten Schwachstellen in USB-Sticks, auf die Malware von einem Hacker aus der Ferne installiert werden kann, die es ihm erlaubt, die Kontrolle über Ihren Computer zu übernehmen. Was noch alarmierender ist: Ihre Daten können gelöscht werden. Formatieren des Sticks verhindert das nicht und schließlich kann Ihr Computer ferngesteuert werden und alles, was Sie tun, kann von einem entfernten Eindringling protokolliert werden [1].

Nachdem Sie nun die Probleme von USB-Laufwerken kennen. Was denken Sie? Sind Sie bereit Ihre USBs aufzugeben?

Verweise:

  1. Nohl, Jakob Lell and Sascha Krissler, SRlabs