Wie Container Deployment mit Red Hat einfacher wurde

Red Hat bietet eine Reihe von herausragenden Mehrwerten für Unternehmen: Plattformen für Betriebssysteme, Webservices, Softwareprodukte, Supportmanagement, Schulungen und Beratungsleistungen. Darüber hinaus verwaltet und entwickelt Red Hat mehrere andere Open-Source-Projekte. Durch Firmenfusionen und Übernahmen verfügt das Unternehmen mittlerweile über mehrere Datenbanken proprietärer Softwareprodukte.

Red Hat hat diese unter Open-Source-Lizenzen veröffentlicht und ein ausgeklügeltes Entwicklungsmodell in seiner Kernstrategie verwendet. Der Open-Source-Ansatz ist etwas, das wir hier bei CodeCoda ebenfalls voll verinnerlicht haben. Wir freuen uns immer wieder zu sehen, wie Fortschritt als Ergebnis einer Gemeinschaftsleistung von Tausenden entsteht.

Was ist Red Hat Linux? Wofür wird es verwendet?

Linux ist kein gewöhnliches Betriebssystem, sondern ein Open-Source-Betriebssystem. Der wichtigste Aspekt, der Linux von den verwandten Betriebssystemen unterscheidet, ist seine Lizensierung. Linux wird unter der GNU General Public License veröffentlicht, was bedeutet, dass es von jedem ausgeführt, aktualisiert und weitergegeben werden kann.
Als unabhängiger Entwickler darfst du den veränderten Code weitergeben und verkaufen, musst dies aber unter den gleichen Lizenzregeln tun. Solche Funktionalitäten scheinen bei populären Betriebssystemen wie Linux, Unix und Windows patentiert und unveränderbar zu sein, jedoch variieren die spezifischen Lizenzregeln zwischen den verschiedenen Betriebssystemen erheblich.

Was ist Red Hat OpenShift?

Red Hat Openshift Benefits

Unternehmen nutzen Microservices und Container in hybriden Cloud-Architekturen, um die Entwicklung und Bereitstellung ihrer Systeme zu beschleunigen. Dafür müssen sie jedoch zunächst noch das richtige Medium finden. Das Kubernetes-Netzwerk Red Hat OpenShift bietet hier eine stabile Grundlage. Es bietet die Funktionalitäten wie hybride und Multi-Cloud-Apps, die Unternehmen heute benötigen. Red Hat OpenShift ist ein Framework, das Software-Teams in Unternehmen dazu einlädt, neue Technologien zu entwickeln und zu implementieren. Gleichzeitig profitieren diese Teams von hunderten von Lösungen, wie Sicherheit und Scanning, die von Red Hats eifrigen neuen Partnern bereitgestellt werden.
Um es schnell zusammenzufassen: Red Hat OpenShift ist ein Open-Source-Cloud-App-Framework, das auf dem Kubernetes-Container-Editor für die Entwicklung von Business-Apps aufbaut.

Was ist ein Red Hat Container?

Die Antwort auf diese Frage kann vielfältig sein. Es kommt nämlich ganz darauf an, wer sie stellt. Wenn du ein Systemspezialist bist, könnte es bedeuten, dass es im Vergleich zu virtuellen Maschinen ein System ist, das du in jede Umgebung mitnehmen kannst, das einfach zu kontrollieren und zu benutzen ist und das auf einem gemeinsamen Kernel läuft.
Für Entwickler könnte es ein einfach zu bedienendes Programm sein. Sie können alle Abhängigkeiten in einem einzigen Paket erhalten und sie in Sekundenschnelle in jedes beliebige Framework implementieren.
Man könnte auch sagen, dass fortschrittliche Technologie virtuelle Maschinen überholen wird.

Was sind die Unterschiede zwischen virtuellen Computern und Containern und welche Vorteile bieten sie?

Red Hat Openshift Containers

Im Vergleich zu Containern haben virtuelle Computer gewisse Nachteile. Der Bedarf an einer bestimmten CPU der virtuellen Maschine, fester Speicher und ein hoher Energieverbrauch sind die wohl die bedeutendsten. Natürlich müssen wir uns gleichzeitig auch die Vorteile dieser Container anschauen.
Sie fungieren als Kompatibilitätsstruktur unabhängig von der CPU, dem Speicher und der Schicht und bieten einen gemeinsamen Kernel, geringen Ressourcenverbrauch und ein gemeinsames System.
Die Rollenteilung von Operations und App-Entwicklern hat sich mit der Einbindung der DevOps-Kultur und der Container-Technologie in unsere Angelegenheiten etabliert. In verschiedenen Hypervisoren können virtuelle Maschinen nicht funktionieren, da sie keine leichtgewichtige und kompakte Struktur mit darauf laufenden Programmen aufweisen. Aber wenn wir uns die Container ansehen, ist die Schicht des Frameworks unabhängig von der unteren Ebene, sodass man sie in der gewünschten Umgebung einsetzen kann.  Sie funktionieren auf deinem Desktop und deinem Server. Möchtest du das vielleicht sogar auslagern, kannst du das mit einer Umgebung wie AWS (Amazon Web Service) tun. Du kannst dies unabhängig von deinem Betriebssystem tun, da das OS eine unabhängige Konfiguration hat.

Der Release von Red Hat Enterprise Linux 8.3

Für Geschäftsanwendungen der nächsten Generation bietet Red Hat Enterprise Linux 8.3 eine robustere Umgebung, indem es die Stabilität der IT-Netzwerkbetreiber durch Cloud-native Kreativität integriert. Neue Performance-Profile und -Optimierungen, verbesserte Sicherheitsfunktionen und erweiterte Container-Tools sind einige der jüngsten Erweiterungen der Plattform, die heute ein Eckpfeiler für wichtige Unternehmenstechnologien ist.
Laut der Open-Source-Studie von Red Hat zu Unternehmen nutzen derzeit dreiundsechzig Prozent der analysierten Unternehmen eine hybride Cloud-Infrastruktur. Außerdem hat die Hälfte dieser Gruppe nicht vor, die hybride Cloud-Architektur alle zwei Jahre zu nutzen. Linux wird auch als Basis für hybride Cloud-Applikationen verwendet und bietet ein Standard-Betriebsframework für mehrere Plattformen, von physischen Servern bis hin zu Cloud-Infrastruktur-Implementierungen.
Die weltweit führende Linux-Plattform für Unternehmen, Red Hat Unternehmung Linux 8.3, soll eine einsatzbereite, optimierte neueste Computing-Plattform bieten, die Unternehmen dabei hilft, sich digital weiterzuentwickeln und gleichzeitig ihre aktuellen Assets in den Rechenzentren zu erhalten.


Innovationen für einfacheres Management

Hybride Cloud-Infrastrukturen werden immer größer, und es wird immer praktischer, die darunterliegenden Linux-Systeme in einem Netzwerk zu verwalten und zu optimieren. Außerdem müssen IT-Unternehmen die Einstiegsschwelle für den Einsatz von Linux senken, damit Implementierungen auch von Systemmanagern oder IT-Administratoren, die mit dem Betriebssystem nicht vertraut sind, einfach umgesetzt werden können.
Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, wächst der Umfang der Red Hat Machine Funktionen in Red Hat Enteprise Linux 8.3, welche definierte und autonome Methoden zur Handhabung von Plattform-Setups bieten.
Kernel-Einstellungen, Log-Einstellungen, SAP HANA, SAP NetWeaver und Management gehören zu den neuesten Funktionen. Systemfunktionen machen Standard- und diverse Implementierungen in Red Hat Enetprise Linux zuverlässiger, reproduzierbarer und zugänglicher, auch in umfangreichen IT-Systemen, für Personen mit unterschiedlichen Fähigkeiten.

Das Sicherheitsniveau von Enterprise Linux

Der vom Center for Internet Security (CIS) gesetzte Standard zusammen mit den neuen SCAP-Modellen (Secure Content Automation Protocol) stellt Red Hat Enterprise Linux 8.3 zur Verfügung, das in seiner grundlegenden Zielsetzung eine sicherere Umgebung bieten soll. Diese Profile ermöglichen es IT-Organisationen, Apps effektiver anzupassen und dabei bessere Sicherheitsrichtlinien und Anforderungen ihrer Branche zu befolgen.
Die Systemfunktionen werden erweitert und beinhalten nun die Einrichtung der Zugriffskontrolle, die Zertifikatsverwaltung und die netzwerkgebundene Festplattenverschlüsselung für sicherheitsorientierte Aktivitäten.


Wie kann man Container Deployment schützen?

Der Schutz der Authentizität von Containern ist Teil des Sicherheitsplans. Dieser Plan umfasst alles, von den Apps, die sie pflegen, bis hin zur zugrunde liegenden Technologie. Container-Sicherheit muss nahtlos und beständig sein.
Container sind so beliebt, weil sie die Erstellung, Bündelung und Erleichterung einer App oder eines Dienstes und aller ihrer Anforderungen über den gesamten Lebenszyklus und verschiedene Ökosysteme und Implementierungsziele hinweg erleichtern. Allerdings ist die Sicherheit von Containern mit einigen bekannten Problemen verbunden. Zum Beispiel ist der App-Support verbesserungsbedürftig, und es gibt immer wieder Probleme mit der Zuverlässigkeit. Eine hybride Umgebung einzurichten ist sicherlich mit einigen Schwierigkeiten verbunden, sobald aber alle Komponenten vorhanden sind, funktioniert sie und kann schnell den Status einer “Best Practice” erreichen. Teams sollten die Anforderungen dieser Technologie für die Vernetzung und Regulierung berücksichtigen.


Sicherheit von Bildern beim Container Deployment

Container bestehen aus Dateischichten, auch “Container-Bilder” genannt. Aus Sicherheitsgründen ist das Foundation-Bild das wichtigste, da du es als Referenzpunkt verwendest, um abgeleitete Bilder zu konstruieren. Der Schutz von Containern beginnt mit der Identifizierung von zuverlässigen Quellen für referenzierte Bilder. Das Hinzufügen von Apps und das Durchführen von Software-Updates kann neue Parameter erzeugen - und zwar auch bei vertrauenswürdigen Bildern. Wenn du externen Content zur Erstellung der Apps verwendest, musst du strategisches Content Management in Betracht ziehen. Hierfür benötigst du als Entwickler und als jemand, der von zuhause oder unterwegs aus arbeitet, möglicherweise ein VPN. Hierfür kannst du dir den ausführlichen Surfshark Testbericht ansehen, um die Vorteile von sicherem externen Content in Linux Containern zu sehen. Außerdem hilft dir ein VPN dabei, eine zusätzliche Sicherheitsebene zu schaffen, wenn du dir Sorgen um die Privatsphäre machst, was eine weitere Dimension ist, die du kontrollieren musst, wie wir als nächstes erwähnen werden.



Kontrolle des Zugriffs auf deine Container

Die nächste Phase besteht darin, sowohl den Zugriff auf als auch die Verteilung aller Container-Bilder zu kontrollieren, die dein Team nach der Beschaffung der Images verwendet. Es ist besser, wenn du sowohl die Bilder, die du installierst, als auch die, die du erstellst, aufbewahrst. Die Verwendung einer privaten Registry hilft dir, den Zugriff durch rollenbasierte Aktivitäten zu überwachen, während du gleichzeitig Informationen durch die Zuordnung des Containers zu Metadaten handhaben kannst. Daten wie das Definieren und Überwachen von identifizierten Schwachstellen kommen durch Metadaten an. Eine private Registry erlaubt es dir auch, die Policies für die gespeicherten Bilder des Containers zu optimieren und zu verteilen, wodurch potenzielle Fehler vermieden werden, die durch den Container hinzugefügt werden können.


Testen der Sicherheit und Deployment Phase

Das Deployment ist die letzte Stufe in diesem Prozess. Du solltest nach den gängigen Richtlinien deployen, bis du die Erstellung der Container abgeschlossen hast. Der Schlüssel hier ist zu lernen, wie man sicherheitsrelevante Flag-Build-Richtlinien optimiert, vor allem, wenn Experten neue Sicherheitslücken identifizieren. Wenn du Schwachstellen-Scans implementierst, weil das Patchen von Containern immer noch nicht so gut ist wie ein Rebuild-Fix, solltest du Policies einbeziehen, die automatische Rebuilds verursachen. Der erste Teil dieses Prozesses besteht darin, mit Instrumenten zur Komponentenanalyse zu arbeiten, um Probleme zu überwachen und zu markieren. Der zweite Teil ist die Entwicklung von Software zur autonomen, richtlinienbasierten Umsetzung.
Befolgst du nun die erwähnten Schritte und hältst auch die notwendigen Sicherheitsprakiken ein, wird die Containertechnologie weiter dafür sorgen, dass die Sicherheit deiner Betriebsumgebung und die Leistung deines Teams erhöht wird.

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Autor

Kris Terziev, Leiter Abt. F&E

Kris ist Leiter der Abteilung für Forschung und Entwicklung bei CodeCoda und sucht, wie er selbst sagt, ständig nach besseren Methoden für die Entwicklung und Implementierung von Softwarelösungen. In seiner vorherigen Laufbahn als Software-Ingenieur war er in allen entscheidenden Bereichen tätig, vom reinen Assemblycoding bis hin zur Optimierung von Geschäfts-und Funktionsanalysen, sowie in der Entwicklung von Fintech Anwendungen. In seiner Schulzeit gewann er im Rahmen internationaler Wettbewerbe mehrere Medaillen in Mathematik und Informatik. In Bezug auf sein berufliches Interesse spezialisiert er sich auf Algorithmen und Softwareentwicklungsmethoden.